13. Januar 2014 „alter Silvester“

schön Wüste Chläuse

schön Wüste Chläuse

In der Umgebung von Urnäsch machte ich mich auf den Weg um Silvesterchläuse zu sehen. Die „Schuppel“ besuchen bereits in den frühen Morgenstunden die Höfe.  So wanderte ich mit offenen Ohren durch die steile Umgebung. Der Föhn der letzten Tage hatte den schon meisten Schnee weggeschmolzen. Bei  2 Grad und leichtem Wind ging es gut voran.

Silvesterchläuse unterwegs ins nächste Jahr.

Silvesterchläuse unterwegs ins nächste Jahr.

Ab und zu hörte ich weit durch das Tal die Schellen der Chläuse. Es ist nicht vielen bekannt, welche Wege die Schuppel nehmen werden. So war es auch dieses Jahr eine spannende Aktion schon bei Tagesanbruch unterwegs zu sein.
Bei den Höfen tanzen und zäuerlen die Chläuse einige Stücke. Zwischendurch bekommen sie etwas zum trinken.

Beim Verabschieden wünschen sie den

e Guet’s Neus

e Guet’s Neus

Landwirten „alles Gute für das neue Jahr“.  Ich hatte diesmal nicht das Glück Chläuse auf abgeschiedenen Höfen anzutreffen. Immerhin konnte ich mit einigen anderen geniessen, die wussten, dass man während eines Zäuerlis möglichst leise ist.

In Urnäsch und einigen anderen Orten wird dieser Brauch auch noch am alten Silvester (13. Januar) durchgeführt. Obwohl 1798 der gregorianische Kalender gesetzlich vorgeschrieben wurde, weigerten sich die Urnäscher lange nach dem julianischen Kalender zu orientieren und feiern den Silvester weiterhin auch am heutigen 13. Januar. Cool!

Weitere Infos:
Appenzeller Brauchtumsmuseum: www.museum-urnaesch.ch
Ein Klick auf die Bilder zeigt die weiteren Bilder meiner Tour.

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Schön Kalt

Eiskristall an der Wand

Winterzauber

Auf dem Weg zum Komposthaufen entdeckt. Diese Kälte ist zwar gewöhnungsbedürftig, hat aber auch Schönes.

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Mittelformat Hasselblad

Mittelformat_HasselbladDas Ergebnis dieses Abenteuers liegt schon einige Zeit in der Schublade auf der Harddisk. Mit dieser Kamera halte ich ein Profi-Gerät in den Händen. Die Bedienung des Filmagazins ist für mich nicht so ganz intuitiv. Wenn ich diese Kamera bediene, stelle ich mir Fragen wie: „Ist überhaupt ein Film im Magazin?“ oder „Wie spanne nun den Kameraverschluss, ohne dass ich unbelichteten Film mitziehe?“. Dies gehört zum Abenteuer. Die entwickelten Negativfilme fotografiere ich wieder mit der D300s vom Filmbetrachter und bearbeite diese Aufnamen mit Capture NX2 weiter.

‚Abzüge‘ von einigen Aufnamen …

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Reise mit der Sedov

Seit langem reise ich wieder eine Ettape mit der Sedov mit. Diesmal von Hamburg nach Binz. Bei meinen letzten ‚Zeitreisen‘ habe ich noch mit Diafilmen fotografiert.
Ist schon eine Weile her.

Bilder der Reise aus meiner Optik.
2013 Sedov
Reise/Törn Log: 2013 Sedov Hamburg – Binz

Weitere Links zu Verfügung gestellt von …

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Audi A2


Mein Auto ist nun schon 11 Jahre in Betrieb. Seit etwa einem Jahr erfasse ich die Verbrauchswerte im Handy App Ecodrive.
Langsam muss ich dieses Autos ersetzen. Bei der Suche nach Erfahrungen von anderen, habe ich Spritmonitor gefunden. Ich habe mal meine Verbrauchswerte auf die Site übertragen. Rekordhalter beim gleichen Fahrzeugtyp sind aber viele andere.
Auffällig ist aber für mich, dass dieser ca. 10 jährige Fahrzeug Typ mit „wenig Verbrauchen“ immer noch an der Spitze der Liste ist! Schade, dass Audi die Produktion von A2 eingestellt hat.

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Kleinbild „Kodak Retina Ib“

Kodak Retina Ib

Kodak Retina Ib

Ein weiterer Abenteuerbericht ….

Die Kamera ist recht massiv, und hat schön ausgearbetete mechanische Teile. Das Objektiv hat eine mechanische Blenden/Zeitkupplung, die beim Verstellen der Blende gleich die Belichtungzeit nachführt. „Die“ haben sich früher beim Kamerabauen etwas gedacht, so alles ohne Strom. Ich habe ein gutes Gefühl, dass die Bilder etwas werden.
Nur etwas habe ich durch die aktuelle Technologie verlernt miteinzubeziehen. „Paralax-Fehler“ bei Sucherkameras! Ein Gruppenbild wurde gleich zu einer Kopflosen Sache!

Wie bei meinen letzten Experimenten versuche ich vom Negativ mit egenen Mitteln zu einem Bild zu kommen. Ist hier eigentlich nicht unbedingt notwendig, weil diese Filme noch an vielen Orten entwickelt werden. Das herumschrauben mit Bildbearbeitung macht trotzdem Spass. Ist aber nicht immer erfolgreich.

Silvesterchläuse in Hundwil

Silvesterchläuse in Hundwil

Die orange Trägerfolie des Negativs hebelt mein Wissen und Bildbearbeitungprogramm aus. Dann habe ich irgendwo etwas von Blaufilter „80B“ gelesen.

In meinen Fotosammelsurium finde ich ein Cokin Blue (80 B). Passt aber mittlerweile auf keines meiner Objektive. So lege ich den Blaufilter direkt auf das Negativ und fotografiere alles miteinander.

Repro Versuch

Repro Versuch

Und …

… wird besser! 🙂

Das gleiche Motiv war beim letzten Abenteuer auch dabei.

Hauptgasse in Appenzell

Hauptgasse in Appenzell

Hier noch Bilder vom Silversterchlausen im Hundwil. Dort beginnt das Abenteuer beim aufspüren der Chläuse.

Die Filmnegative habe ich mit der D300s aufgenommen und mit Capture NX2 bearbeitet.
So, bis zum nächsten Abenteuer …

Heute habe ich bemerkt, dass die schöneren Galerieen auf älteren IE 8 nicht angezeigt werden können. 😦

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Kompaktkamera „Franka Solida Jr.“

Franka Solida Jr.

Franka Solida Jr.

Vor den ersten Aufnahmen war etwas feinmechanisches Gefühl gefordert. Reagiert doch der Verschluss noch nicht jedesmal. Nachdem die Mechanik durchschaut ist, konnte ich mit einer feinen Zange etwas nachhelfen. Der Auszug des Objektivs mit den Hebeln und Scharnieren funktioniert, ist aber in der Fotoposition leicht elastisch. Die „Qual der Wahl“ im Zusammenhang mit Blenden- und Zeiteinstellung ist nicht so gross und scheint zu funktionieren. Wie werden belichtete Filme aussehen? Nachdem ich mit der handlichen Kamera einige Bilder aufgenommen hatte, war ich gespannt auf das Ergebnis.
Gedanken wie „Ist überhaupt etwas drauf?“ gehen durch den Kopf bis die Bilder in Griffnähe sind.


Die Motivauswahl fordert die Optik von Kamera und Betrachter. Bei der Aufnahme habe ich mit blossem Auge jedenfalls keine Polarlichter gesehen. Bei allen Bildern fällt auf, dass der linke Bereich noch unschärfer ist. 😉
Vielleicht fällt mir noch etwas ein, um die einseitige Unschärfe zu korrigieren. Milchglas auf die Filmebene legen und mit „B“ mal sehen ob etwas zu machen ist.
Die Filmnegative habe ich mit der D300s aufgenommen und mit Capture NX2 bearbeitet.
Weitere analoge Abenteuer werden folgen ….

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Polaroid „Das Negativ nutzen“

Letzthin habe ich von meinem Filmlieferanten den folgenden Tipp bekommen. Das Negativ des „Fuji FP 100-C“ kann freigelegt werden. Sehr spannend! Musste ich baldmöglichst ausprobieren. Marc von Martial beschreibt den Weg dazu. Für die Reinigung habe ich Javel-Wasser verwendet. Dieses Bleichmittel ist in fast jeder Waschmittelecke zu finden. Ich habe keinen Negativscanner zur Hand. Für meine Versuche habe ich die Negative mit meiner D300s fotografiert.
Durchlicht Scanner
Kurzerhand habe ich die Negative mit Malerabdeckband auf die Plastikabdeckung der Küchen-Neonlampe geklebt. Die Negative habe ich mit Capture NX 2 bearbeitet.

Meine Linde vor den Haus:
Linde NegativLinde entwickelt

In St. Gallen habe ich dieses Schaufenster gefunden:
Schaufenster entwickelt
Schaufenster
Ich weiss noch gar nicht welches Bild mir besser gefällt. Mit oder ohne „Randerscheinungen“.

Das folgende Bild ist ein fotografiertes Negativ, das ich mit der Franka Jr aufgenommen habe. Ist eine Kompakt Mittelformatkamera mit 2 Blendenstufen, 2 Verschlusszeiten.
Besuch in AppenzellBesuch in Appenzell.

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Irgenwie zu wenig Bildfehler

2013-01-20_13-03-30

Meine Linde vor dem Haus.
Beim nächsten Baum muss ich mehr auf den Hintergrund achten. Für die Belichtungseinstellung gibt das App „Luxmeter“ recht gute Anhaltswerte. Dieses Bild sieht für mich technisch irgendwie zu gut aus. 😉 Diesmal habe ich das Polaroidbild bei 22° 120Sek entwickeln lassen.

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Erstes Bild mit dem Polamagazin

Bei schönster Sonne durfte ich Joy fotografieren. Habe selten ein Tier gesehen, das sich so
leicht fotografieren lässt.

2013-01-20_12-24-42

Das Befüllen des Magazins wirft schon die ersten Fragen auf. Gut gibt es viele Infos im Internet.

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